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Digital-Freiheits-Check:
Bist du anonym oder gläsern?

Dein Browser, deine IP, deine Apps — sie alle verraten dich. Jeden Tag. Mach jetzt den kostenlosen Check und finde heraus, wo deine Schwachstellen liegen.

Von IT-Security-Experte geprüft Keine Datenübertragung 100 % anonym nutzbar
Ehrliche Einordnung

Nicht unsichtbar werden. Kontrollierbarer werden.

Vollständige digitale Anonymität ist für normale Privatnutzer kaum realistisch. Das Ziel ist ein anderes: unnötige Sichtbarkeit vermeiden — weniger Tracking, weniger offene Datenflüsse, bewusstere Einstellungen. Dieser Check zeigt dir, wo du gläsern bist und was du realistisch dagegen tun kannst.

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Du glaubst, der Inkognito-Modus schützt dich? Dein Browser ist ein offenes Buch. Jede Seite, die du besuchst, liest: Standort, Gerät, Verlauf. Das System kennt dich besser als dein Partner.

Browser-Fingerprint prüfen

Risiko: Zeigt, wie einzigartig dein digitaler Fußabdruck ist — Werbefirmen identifizieren dich damit ohne Cookies.

💡 So prüfst du das: Klick auf den Link, warte 10 Sekunden. Wenn dort steht "Your browser fingerprint appears to be unique" — bist du trackbar.

Cover Your Tracks (EFF)

WebRTC-Leak checken

Risiko: WebRTC kann deine echte IP-Adresse preisgeben — sogar wenn du ein VPN nutzt.

💡 So prüfst du das: Wenn unter "Your local IP addresses" eine echte IP erscheint (nicht 10.x oder 192.168.x) — hast du ein Leak.

BrowserLeaks WebRTC

Canvas-Tracking erkennen

Risiko: Unsichtbare Pixel erzeugen eine eindeutige ID, die dich über alle Seiten hinweg verfolgt — ohne Cookies.

💡 So prüfst du das: Schau, ob ein einzigartiger Hash angezeigt wird. Je einzigartiger, desto leichter bist du identifizierbar.

BrowserLeaks Canvas

Dein Ergebnis

Du hast die Tests gemacht und siehst, wo du sichtbar bist. Risiken bleiben — aber sie müssen nicht unnötig groß bleiben. Unten findest du konkrete Schutzstufen, mit denen du dein Risiko Schritt für Schritt reduzieren kannst.

Dein Ergebnis

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🎯 Gesamt-Score prüfen

whoer.net gibt dir einen Anonymitäts-Score von 0–100%. Unter 50% heißt: sofort handeln.

Du bist sichtbarer als du denkst — ändere das jetzt

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Dein Risiko reduzieren — Schritt für Schritt

Es gibt keine einzelne Lösung, die alles auf einmal behebt. Aber es gibt konkrete Schutzstufen, die dein Risiko deutlich senken.

Schutzstufe 1
Netzwerk absichern

IP, DNS und öffentliches WLAN schützen

Wenn deine Tests IP-Leaks, DNS-Leaks oder WLAN-Schwachstellen zeigen, ist ein VPN die wirksamste Einzelmaßnahme. Es verschlüsselt deinen Datenverkehr und verbirgt deine echte IP-Adresse — besonders wichtig in öffentlichen Netzwerken (Hotel, Café, Bahn, Flughafen).

IP-Leak

Deine echte IP wird durch die VPN-IP ersetzt

DNS-Leak

DNS-Anfragen laufen verschlüsselt über den VPN-Anbieter

Offenes WLAN

Kompletter Datenverkehr wird im Tunnel verschlüsselt

DNS-Tracker

DNS-basierte Werbeblocker filtern bekannte Tracker

Was ein VPN nicht löst

Ein VPN ist kein Tarnumhang. Es schützt deinen Netzwerkverkehr — aber nicht gegen alles:

App-Berechtigungen (Standort, Kamera, Kontakte)
Google-Konto-Synchronisierung
Browser-Fingerprinting
Eingeloggte Social-Media-Konten
Unsichere Passwörter / fehlende 2FA
Phishing & gefälschte E-Mails

Dafür brauchst du zusätzlich: Passwortmanager, Hardware-Key, bewusste App-Einstellungen und reduzierte Cloud-Synchronisierung.

Unsere Empfehlung: Proton VPN

🇨🇭

Schweizer Recht

Nicht US-CLOUD-Act unterworfen

🔓

Open Source

Code öffentlich prüfbar, auditiert

📝

No-Logs

Keine Protokollierung, unabhängig geprüft

Schutzstufe 2
Konten absichern

Passwörter, 2FA und Hardware-Keys

Dein VPN nützt nichts, wenn jemand dein Passwort kennt. Ein Passwortmanager erzeugt und speichert einzigartige Passwörter für jeden Dienst. Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) oder besser noch ein Hardware-Sicherheitsschlüssel wie der YubiKey machen Kontodiebstahl praktisch unmöglich.

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Schutzstufe 3
App-Kontrolle

Berechtigungen, Tracker und Hintergrund-Datenverkehr

Prüfe regelmäßig, welche Apps Zugriff auf Standort, Kamera, Mikrofon und Kontakte haben. Entziehe alles, was nicht zwingend nötig ist. Nutze Tools wie Exodus Privacy, um versteckte Tracker zu identifizieren. Android-Nutzer: Aktiviere „Standort nur bei Nutzung“ und deaktiviere die Werbe-ID.

Schutzstufe 4
Bewusstere Nutzung

Cloud-Sync, Google-Konto und digitale Bequemlichkeit

Prüfe, was automatisch synchronisiert wird: Kontakte, Fotos, Kalender, Standortverlauf. Reduziere Cloud-Backups auf das Notwendige. Hinterfrage „Mit Google anmelden“ bei jedem Dienst. Digitale Sicherheit heißt nicht, Technik abzuschalten — sondern Bequemlichkeit nicht mit Privatsphäre zu verwechseln.

Häufige Fragen zum Digital-Freiheits-Check

Was ist ein Browser-Fingerprint?

Dein Browser sendet bei jedem Seitenaufruf technische Details: Bildschirmgröße, installierte Schriftarten, Plugins, Zeitzone, Sprache und mehr. Zusammen ergeben diese Daten einen fast einzigartigen "Fingerabdruck", mit dem Werbefirmen dich ohne Cookies wiedererkennen können.

Was ist ein WebRTC-Leak?

WebRTC (Web Real-Time Communication) ist eine Browser-Technologie für Video-Calls. Das Problem: Sie kann deine echte IP-Adresse preisgeben — sogar wenn du ein VPN benutzt. Browser wie Chrome und Firefox haben WebRTC standardmäßig aktiviert.

Was ist ein DNS-Leak?

Wenn du eine Website aufrufst, übersetzt ein DNS-Server den Domain-Namen in eine IP-Adresse. Bei einem DNS-Leak gehen diese Anfragen nicht durch dein VPN, sondern direkt über deinen Provider — der dann sieht, welche Seiten du besuchst.

Brauche ich wirklich ein VPN?

Ein VPN ist kein Allheilmittel, aber eine wirksame Schutzschicht für bestimmte Risiken: Es verschlüsselt deinen Datenverkehr in fremden Netzwerken (Hotel, Café, Bahn) und verbirgt deine echte IP. Aber: Ein VPN schützt nicht gegen schwache Passwörter, App-Berechtigungen oder Google-Synchronisierung. Deshalb kombiniert SmartErfolg VPN mit weiteren Schutzstufen.

Warum reicht der Inkognito-Modus nicht?

Der Inkognito-Modus löscht nur deine lokale Browserhistorie. Deine IP-Adresse, dein Browser-Fingerprint und dein DNS-Traffic bleiben völlig sichtbar. Websites, dein Provider und Netzwerk-Administratoren sehen trotzdem, was du machst.

Speichert dieser Check meine Daten?

Nein. Der gesamte Check läuft lokal in deinem Browser. Es werden keine Daten an unsere Server übertragen. Die Prüf-Tools sind externe, unabhängige Websites (EFF, BrowserLeaks, ipleak.net).

Wie viele Tracker hat eine durchschnittliche App?

Laut Exodus Privacy haben die meisten populären Android-Apps zwischen 5 und 15 eingebettete Tracker. Dazu gehören Google Analytics, Facebook SDK, Adjust, Appsflyer und viele mehr. Diese senden Nutzungsdaten, Standort und Geräte-IDs an Werbenetzwerke.

Über den Autor

Dieser Check wurde von Frank Schwegel erstellt — IT-Security-Experte mit über 30 Jahren Erfahrung in Enterprise-Deployments, Netzwerksicherheit und Datenschutz. Frank prüft alle Empfehlungen persönlich und nutzt die genannten Tools selbst. Mehr über SmartErfolg →

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